Theaterstücke
PremiereAutorTitelBühneArtAufführungenMitwirkende
14.05.1989Michael ScheuerGlück in der JohannisnachtEuropahaus MayrhofenSingspiel923
Am 24. Juni feiert man überall in den Alpenländern das Fest des hl. Johannes des Täufers. Auch wird seit der Germanenzeit der Glaube vertreten, daß Liebenden, die über das aus Lindenholz entfachte Freudenfeuer Hand in Hand darüberspringen, der Schutzzauber untrennbarer Lieben zuteil werden soll.
Max, der Lechnerbauer war nun fünf Jahre in der Fremde. von Heimweh und Liebe zur Rösslwirtin - sie ist seit dieser Zeit verwitwet - getrieben, kehrt er am Johannistag aus der Fremde zurück, um mit Afra über das Johannisfeuer zu springen. Er ahnt allerdings nicht, daß sie bereits mit Martin Hafner, dem Jäger, einen Schatz und Ehemann gefunden hat.
Als er die Tatsachen dieser verlorenen Liebe erkennt, findet er in Mitzi, der Base der Rösslwirtin, die Frau, die ihn liebt. Ilonka und Piroschka, zwei Zigeunerinnen, die mit ihrem Bruder, der Pferdehändler ist, durch die Lande ziehen, verwirren durch ihre Schönheit alle Männer, din in ihre Nähe kommen. Sie stammen aus der Pußta im schönen Ungarland. Sie verstehen sich auf das "Aus-der-Hand-lesen" und im zubereiten von Liebestrankln, die sie für gutes Geld an Verliebte verkaufen.
Afra, Sennerin auf der Rösslalm, kann trotz ihres reifen Alters keinen Liebsten finden. Sie begreift diese ungerechte Welt nicht: die Oane kann und mog nit, die andere möcht und kann nit heiratn, weils koan hat.